Ce rapport existe, malheureusement, seulement en allemand,
mais il sera bientôt traduit!!!
Dieter Zorn & Uschi Kallus
Couleuvre d' eau américaine
Natrix sipedon nach Umbenennung nun Nerodia sipedon
Diese ungiftige, und nur etwas über einen Meter lang werdende Wassernatter wird in ihrem riesigen Verbreitungsgebiet, das sich von Kanada bis Florida und bis an den Mississippi erstreckt, oft mit einer giftigen Wassermokassin verwechselt.
Und das nicht zu unrecht, denn in Zeichnung und Form sind sie sich sehr ähnlich, und in ihrem ungestümen Verhalten übertrifft sie die Bissigkeit der Grubenottern sogar noch.
Auch die Tatsache, dass sie ihre Jungen lebend gebären, erinnert eher an eine Grubenotter als an eine Natter. Ihre Schuppen sind deutlich gekielt, und ihren eigentlich schlanken Kopf bläht sie so auf, dass er dreieckig wird. Sie tut alles um wie eine gefährliche Giftschlange ausersehen, und dass muss sie auch, denn die Anzahl ihrer Fressfeinde ist enorm. Viele Greifvogelarten, Waschbären, Rotfüchse, Schnappschildkröten, und neben vielen Anderen, sogar ihre „Vorbilder“, die Grubenottern (z.B. Kupferköpfe (Agkistrodon contortrix)) haben sie zum Fressen gerne. Anderseits fressen auch Siegel-Ringelnattern Alles was lebt und überwältigt werden kann, und sich in Gewässern, oder in unmittelbarer Nähe davon aufhält. Am liebsten frisst die aber Fische.
Im Profil erkennt man die Natter in ihr, die großen Augen mit runden Pupillen, und die großen Kopfschilder sind typisch für eine Wassernatter.
Um den Kopf dieser „Siegelring-Schwimmnatter“ (neuer deutsche Name) zu photographieren musste ich Handschuhe anziehen, denn sobald sie nackte Haut sieht, beißt sie sich fest.
Nicht dass der Bis dieses halbwüchsigen Tieres besonders weh tut, aber ihren Kopf kann man so nicht abbilden.
Um sich ihrer vielen Feinde zu erwehren reicht ihr aber ihre Bissigkeit nicht aus, denn zusätzlich stößt sie ein übel riechendes Aftersekret aus, welches so penetrant stinkt, dass vielen geruchsorientierten Fressfeinden den Appetit versaut.
Auch ihr Tagesablauf wird von den Aktivzeiten ihrer Feinde bestimmt, so sind manche Tiere Tagaktiv, während Andere dämmerungs- oder nachtaktiv sind.
Ihre beste Waffe ist aber ihr Vermögen blitzschnell im Wasser abzutauchen, und zwar für mehrere Minuten. Außerdem sind sie hervorragende Schwimmer, denen so leicht keiner folgen kann.
So sind ihre Lebensräume immer in unmittelbare Nähe eines Gewässers
Eine weitere Überlebensstrategie ist der zahlreiche Nachwuchs (30-40 pro Wurf) den sie lebend zur Welt bringen. (kein ungeschütztes Gelege)
Kurz nach der mehrmonatigen Winterruhe paaren sich die Tiere, und nach einer Tragezeit von 15-20 Wochen gebären die Weibchen.
Haltung:
Kann ich nicht empfehlen, denn die Wahrscheinlichkeit dass sich diese äußerst ängstlichen Tiere nicht eingewöhnen, und schnell, trotz guten Fressens, abmagern und an Stress eingehen ist groß.
Sie brauchen ein geräumiges Terrarium mit einem großen und tiefen Wasseranteil. Außerdem sollten sie möglichst in Ruhe gelassen werden. Also kein Tier für ein bewohntes Zimmer!