Serpent roi

Ce rapport existe, malheureusement, seulement en allemand,

mais il sera bientôt traduit!!!

(Lampropelten)

Lampropelten haben ein riesiges Verbreitungsgebiet.
Es erstreckt sich von Kanada bis in den Norden Südamerikas, doch ihre Hauptverbreitungsgebiete befinden sich in den USA und in Mexiko.


Die bekanntesten Lampropeltis-Arten sind:
Lampropeltis alterna (Graugebänderte Königsnatter) (2 Unterarten)
Lampropeltis getula (Kettennatter) (7 Unterarten)
Lampropeltis mexicana (Mexikanische Königsnatter) (3 Unterarten)
Lampropeltis pyromelana (Berg-Königsnatter) (4 Unterarten)
Lampropeltis ruthveni (Ruthvens Königsnatter)
Lampropeltis triangulum (Dreiecksnatter) (Mehr als 20 Unterarten)
Lampropeltis zonata (Korallen-Königsnatter) (7 Unterarten)

 

Über 50 Unterarten, mit verschiedenen Zeichnungen und Farbvariationen, machen die ungiftigen Königsnattern zu den buntesten Schlangen der Welt.

Obwohl die Variationen der Farben (selbst in den einzelnen Arten) sehr verschieden ausfallen, besteht die Zeichnung fast aller Arten aus mehr oder weniger breiten Querbinden. (ausnahmen sind z.B. einige Lampropeltis getula, Schwärzlinge und echte Albinos)

Einige Arten sind den giftigen Korallenottern (Micrurus sp.) so ähnlich, dass viele Feinde (darunter auch einige Menschen) den Kontakt zu diesen harmlosen Tieren meiden.

 

So schwierig wie es ist die vielen Arten und Unterarten voneinander zu unterscheiden, so leicht ist es bei Königsnattern und Korallenottern:
Wenn gelbe Bänder (bei manchen Arten fallen die auch weiß aus)
direkt neben den Roten sind, handelt es sich mit
Sicherheit um eine gefährliche Korallenotter!

 

 

 

 

 

 

 

Königsnattern haben nicht nur in etwa das gleiche Verbreitungsgebiet wie Kornnattern, sondern auch den gleichen Lebensraum. Felder und Wiesen, Waldränder, steinige lichte Wälder, Parks und Gärten sind ihre bevorzugten Biotope. (aber es gibt Ausnahmen, z.B. die wüstenbewohnende Mexikanische Königsnatter)

Im Gegensatz zu den oft gleich anzutreffenden Kornnattern meiden sie meist die Nähe menschlicher Siedlungen. Auch sind die meisten Königsnattern bodenständiger und klettern nicht so gut, und vor allen Dingen nicht so hoch wie Kornnattern. Dadurch weicht auch der Speiseplan etwas ab, weniger Vögel, aber dafür mehr Amphibien, Echsen, und sogar Schlangen werden durch umschlingen abgetötet und verspeist. Selbst Schlangen eigener Art, und gefährliche Giftschlangen (z.B. Klapperschlangen) werden gefressen. Wieweit sie immun gegen Schlangengifte sind wird noch erforscht, doch Grubenotterngift scheinen ihnen nur wenig zu schaden.

Wie auch die Kornnattern, müssen sie sich, wegen des riesigen Verbreitungsgebietes, sehr verschiedenen klimatischen Verhältnissen anpassen.

Gemeinsam haben alle Lampropelten den Bedarf einer Winterruhe. Bei Tieren aus den warmen, südlichen Gegenden dauert sie nur 3-4 Wochen, Bei Tieren aus hohen Lagen, und bei Exemplare aus dem Norden kann Diese aber auch 3-4 Monate dauern. Danach fressen sich die Weibchen einen Vorrat an, und die Männchen beginnen mit der „Brautschau“.

Die Endwicklungsdauer der Eier (im Leib und gelegt) ist Temperatur abhängig, und daher sehr verschieden. Je nach Art, Größe, und Herkunft können die Gelege aus bis zu 30 Eiern bestehen.

Die Durchschnittslänge kann man mit etwa einem Meter angeben, aber einige Arten (z.B. Kettennattern und Dreiecksnattern) können auch über 2m lang werden, oft bleiben Königsnattern aber auch unter 80cm.

Königsnattern sind nicht so langlebig wie Kornnattern, ihr Durchschnittsalter wird mit 12 Jahren angegeben, und älteste mir bekannte wurde 15 Jahre.

 

Die Kettennatter ist nicht nur die häufigste, sondern auch die Königsnatter mit dem größten Verbreitungsgebiet, dass hat ihr den „Gewöhnliche Königsnatter“ eingebracht. Vielleicht ist es aber auch die Tatsache dass sie nicht so farbenprächtig ist wie die meisten anderen Arten. Dafür besitzen einige Tiere, anstelle der arttypischen Querbinden, eine sehr filigrane Zeichnung.

Oben: Eine Kettennatter (Lampropeltis getula) mit gewöhnlicher Zeichnung
Unten: Eine Albino-Kettennatter (unnatürliche amerikanische Modezüchtung)

 

Für mich ist aber die Lampropeltis triangulum (Dreiecksnatter, oder früher auch Milchschlange genannt) mit ihren zahlreichen Unterarten die typische Königsnatter. Sie hat etwas majestätisches, und nicht nur weil sie andere Schlangen frisst.

Eine Dreiecksnatter (Lampropeltis triangulum triangulum) auf der Suche nach Eidechsen die sich im Holzstapel verstecken .

Honduras Königsnatter (Lampropeltis triangulum hondurensis )

Puebla- Königsnatter (Lampropeltis triangulum campbelli)

 

Haltung:

Genau so wie Kornnattern, sind auch meisten Königsnatterarten für eine private Haltung bestens geeignet. Sie benötigen ein großes, helles Terrarium mit vielen Kletter- und Versteckmöglichkeiten.
Ein großes Wasserbecken und ein Lichtspot dürfen nicht fehlen.
Wenn das Terrarium in einem auf Zimmertemperatur geheizten Raum steht, kann auf eine zusätzliche Heizung verzichtet werden. (Genauso wie auf den ganzen U.S.-Nippes den uns die Tierzubehörindustrie einreden will) Wenn das Terrarium in Fensternähe steht kann auf eine UV-Bestrahlung verzichtet werden. Obwohl sie relativ trocken gehalten werden sollten (etwa bei 60%), tut ihnen ein gelegentliches Besprühen mit lauwarmen Wasser gut.
Als Nahrung sind am besten Mäuse und Vögel (Hühnerkücken) geeignet. Tote Tiere (Gefrierfutter) werden zwar meistens angenommen, sollte aber nur in Notfällen angeboten werden, und dass auch nur wenn man den Zustand des Futtertieres vor dem Einfrieren genau kennt, und man sich sicher ist, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wurde.
Die Beschaffung von Echsen und Schlangen als Futtertiere ist teuer, und häufig auch illegal. Aber glücklicherweise ist das Verfüttern von Reptilien nicht unbedingt nötig.

Die meisten Lampropelten werden in Gefangenschaft recht zahm, und lassen sich gerne aus dem Terrarium nehmen, wer aber meint sie würden eine Beziehung zu ihren Pflegern aufbauen, kann getrost weiter träumen, bestenfalls sehen sie in uns keine Feinde, und betrachten uns als so ne Art „Klettergerüst“
Da sie aber sehr neugierig sind, kommen sie sogar oft zu uns gekrochen, aber da machen sie keinen Unterschied zwischen ihrem Pfleger und Fremden. Nur starke Raucher und stark parfümierte Duftschleudern werden gemieden. (wie auch von mir)
Alle Anderen werden oft ausgiebig begutachtet wie hier unsere Freundin Charlotte (Sie ist Violinistin und auf meinem Song „Irisch Tam Tam“ zu hören)

Lampropeltis triangulum triangulum