Ce rapport existe, malheureusement, seulement en allemand,
mais il sera bientôt traduit!!!
Vipère des Bambous
Familie: Viperidae (Vipern)
Unterfamilie: Crotalinae (Grubenottern)
Die überwiegend in den tropische Gegenden Asiens lebende Familie der Bambusottern (auch bekannt als Asiatische Lanzenottern) wurde von den „Wissenschaftlern“ zerschlagen, und aus den gut bekannten „Trimeresurus“ wurden nun:
Cryptelytrops Beispiel: die Weißlippen-Bambusotter (Cryptelytrops albolabris) aus Indien, China, Taiwan & Hainan.
Popeia Beispiel: die Popes Bambusotter (Popeia popeiorum popeiorum) aus Burma, Thailand, Sumatra, Borneo, und den Malaiischen Halbinseln
Tropidolaemus Beispiel: die Waglers Lanzenotter (Tropidolaemus wagleri) aus Thailand, Malaysia, Philippinen & Indoaustralien.
Parias Beispiel: die Sumatra Bambusotter (Parias sumatranus) aus Thailand, Singapur, Borneo, Sumatra, und den Malaischen Halbinseln
Protobothrops Beispiel: die Gehörnte Bambusotter (Protobothrops cornutus) aus Vietnam,
und einige andere „neue Familien“. Die indische Bambusotter
Trimeresurus gramineus (Bild unten) behielt meines Wissens nach ihren alten Namen.
Bambusottern gehören zu den Grubenottern, sie besitzen also (wie z.B. die Klapperschlangen) das so genannte, wärmeempfindliche „Grubenorgan“. Mit diesem können sie auch bei vollkommener Dunkelheit Beute und Feinde präzise orten. Ihr überwiegend hematoxisches Gift (Blutgift) ist für Menschen nur selten tödlich, doch kann aber fiese Ödeme und Nekrosen verursachen. Nur das Gift weniger Arten, z.B. Popes Bambusotter und Weißlippen-Bambusotter ist als „stark“ zu bezeichnen, dagegen soll das Gift von Waglers Lanzenottern so schwach sein, dass in einigen asiatischen Tempeln und Klöstern, den Besuchern, ohne sie ernsthaft in Gefahr zu bringen, ein Exemplar in die Hand geben werden kann.
Der Lebensraum der Meisten Arten sind feucht-warme, dicht bewachsene Wälder (Dschungel, Regenwald). Besonders häufig findet man sie auch im Bambusgebüsch. Aber wie immer gibt es Ausnahmen, die Berg-Lanzenotter (Trimeresurus monticola, oder neuerdings Vipera monticola???) bevorzugt trockene Lebensräume, und ist häufig an Geröllhängen anzutreffen.
Nach einer zeitlich unbestimmten Paarung bringen asiatische Lanzenottern, wie die meisten Grubenottern, ihre Jungen (in sehr variabler Anzahl) lebend zur Welt. Nur wenige Arten, dazu zählen auch die Berg-Lanzenottern, legen Eier.
(merkwürdig dass ausgerechnet diese Art nun den lebendgebärenden „Echten Vipern“ (Vipera) zugeordnet wird.)
Alle Arten haben einen dreieckigen, herzförmigen Kopf, (der sich stark vom restlichen Körper absetzt), einen gut entwickelten Greifschwanz, und gut sichtbar zwischen Auge und Nasenloch die Öffnung des Grubenorgans.
Viele Bambusottern haben eine leuchtend grüne Färbung, die oft zum Schwanz hin rostbraun wird, und einen gelben Bauch. Doch selbst in der gleichen Art gibt es große Farbvariationen, so ist es für den Laien (besonders bei den grünen Arten) schwierig die Tiere zu unterscheiden.
Die Weißlippen-Bambusotter (hier die Abbildung der Nominatform) kann wie die Popes-Bambusotter auf jeder Seite einen weißen Längsstreifen haben, dieser kann bei der „Popes“ aber auch fehlen.
Bei beiden Arten können blaue Schattierungen, Punkte, oder Schuppenspitzen vorkommen.
Manchmal gibt es auch Farbvarianten die das Bestimmen zusätzlich erschweren, wie diese hellgelbe Weißlippen-Bambusotter.
Bambusottern sind sehr standorttreu, viele Tiere verbringen fast ihr ganzes Leben am gleichen Ort. Auf niedrigen Bäumen und Büschen umschlingen sie mit ihrem Greifschwanz den Ast, auf dem sie wie ein Lasso aufgerollt liegen. Sie sind immer bereit nach Allem zu „schnappen“ was in ihrer Reichweite (etwa 2/3 der Körperlänge) kommt. Da die meisten Bambusottern nur 50-80cm lang werden, und sie ihren Ast nur zur Flucht verlassen, kann man ihnen sehr nahe kommen, ohne sich in Gefahr zu begeben. Bei enigen Arten werden die Tiere aber auch häufig etwas über 1m lang, Die Ceylon- und die Sumatra-Lanzenotter, sowie die Indische Bambusotter kann 1.5m überschreiten, und die Habu-Schlange (Protobothrops flavoviridis) wird (wenn auch selten) 2m lang.

Die Eltern dieser Gumprechts-Lanzenotter (eine Nachzucht im Terrarium eines Bekannten, beim Fressen eines Mäusebabys, ) sind beide 1.20m lang. Auch bei diesem Tier macht eine Farbvariation das Bestimmen schwer, Ich habe sie auf dem Photo nicht erkannt, denn meines Wissens sind "Grumpis" viel dunkler, und haben rostbraune Seitenstreifen, (häufig mit weissem Rand.
Die überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Tiere suchen nicht die menschliche Nähe, aber sie weichen ihr aber auch nicht, so findet man sie häufig in privaten Gärten und öffentlichen Parks. (Vor allem wenn Diese auf gerodeten Urwäldern errichtet wurden.)
Trotz häufigen Bissunfällen sind sie bei den Einheimischen nicht sonderlich gefürchtet, denn Dank ihrer „Wärmefühler“ erkennen sie uns Menschen schon von weitem als nicht fressbar. So wird bei einem Verteidigungsbiss nur wenig (oder gar kein) von dem eh nicht besonders starken Gift abgegeben. und die meisten Bisse bleiben ohne großen Schaden. Im Gegensatz zu den Unfällen bei privaten Haltern, denn da passieren die meisten Unfälle beim Füttern, und dann wird, zum besseren Verdauen, „volle Suppe“ Gift abgegeben. Ihre langen Giftzähne halten ein Beutetier fest, und Schlange pumpt dabei ein Maximum an Gift in ihr Opfer.
In der Natur fressen sie so gut wie Alles was ihnen in die Nähe kommt (Nagetiere, Vögel, Echsen, Amphibien), doch gibt es Tiere die sich auf ein bestimmtes Futter spezialisiert haben, und nichts anderes fressen.
Obwohl Bambusottern meist sehr zahm werden, gut fressen, und da nicht so stark giftig, auch geeignete Schlangen für Anfänger der Gifttierhaltung sind, kann ich sie nur erfahrenen Pflegern empfehlen. Es ist nicht so leicht einen feucht-warmen, gut belüfteten (aber Zugluft freien) und ausreichrnd mit Pflanzen bewachsenen Lebensraum für diese Tiere zu schaffen. Viele Tiere trinken nur Wassertropfen von ihrem Körper, oder den Blättern in ihrer Nähe, da ist ständiges besprühen, oder automatisieren angesagt.
Dafür kann man sich aber mit etwas Einsatz eine echte Oase schaffen.
Zum Schluss noch ein Photo von einer der seltensten Bambusottern
Die Gehörnte Bambusotter (Protobothrops cornutus) aus Vietnam, Auch dieses Tier ist eine Farbvariante, und ähnelt so noch mehr den amerikanischen Greifschwanz-Lanzenottern (Bothrops)