Ce rapport existe, malheureusement, seulement en allemand,

mais il sera bientôt traduit!!!

 

Dieter Zorn & Uschi Kallus

 

 

Couleuvre élégante d’Arizona

(Arizona elegans)

 

Mit grade mal 60- selten 100cm erreicht diese schöne Erd/kletternatter nicht mal die Länge der meisten Wassernattern. Doch mit Gewässern hat sie wenig im Sinn, sie bevorzugt trockene Biotope. Im südwestlichen Teil Nordamerikas bewohnt sie überwiegend felsige Wüsten, Halbwüsten, und Randbereiche von Wüstengebieten.
Arizonanattern sind Nachtaktiv, erst in der fortgeschrittenen Dämmerung verlassen sie ihre Verstecke, um Jagt auf Eidechsen zu machen. Sie bilden den Hauptanteil ihrer Nahrung, seltener werden kleinere Schlangen gefressen. Nur größere Exemplare trauen sich zur Not an Mäuse ran. Dafür sollen sie aber Nesträuber sein. In Büschen , Gestrüpp und auf kleinen Bäumen wird nachts nach Nestern gesucht.

Auch meine Tiere wollten nicht vor Sonnenuntergang nach draußen, so kann ich, trotz nachträglicher Aufhellung, nur mit Außenaufnahmen von mäßiger Qualität dienen.
Oben seht ihr das längere, und kräftigere Männchen.
Unten ist das trächtige Weibchen abgebildet.

Nach einer mehrmonatigen Winterruhe, hatten sie ende April gepaart. Im Juni legte das Weibchen 6 verschrumpelte, und unbefruchtete Eier. Normalerweise schlüpfen die Jungen nach etwa 3 Monaten, aber da währe jede Hoffnung vergebens gewesen.

Haltung:
Obwohl Arizonanattern sehr zahm werden, sie nur ein kleines Terrarium brauchen, und auch ein warmes, trockenes Klima (ohne direktes Licht) darin leicht zu schaffen ist, rate ich von einer Anschaffung ab. Vor allem bei importierten Tieren ist die Gefahr groß, dass sie keine Mäuse fressen. Die Beschaffung von „Futer“-Echsen ist sehr kostspielig, und der Handel damit fragwürdig. Meine „Arizonas“ wollten nichts anderes als Reptilien. Die allerdings wurden zu jeder Zeit sofort gefressen. Glücklicherweise fiel mir ein, dass sie ja auch Nesträuber sind, also befestigte ich eine Kaffeetasse in einer oberen Ecke ihres Terrariums, richtete eine Art Nest ein, und legte ein par nackte Mäusebabys darein. Am nächsten Morgen waren sie verschwunden. Ich dachte schon gewonnen zu haben, doch wie sich herausstellte labte sich nur das Männchen an dem „Nestfutter“. Und dass war auch ein zweifelhafter Sieg, denn nun fraß er sich sogar ein Winterpolster an, und die Beschaffung grosser Mengen nackten Mäuse wurde immer schwieriger und kostspieliger. An Frostfutter ging auch er nicht ran. Das Weibchen musste zwangsgefüttert werden, denn so viele Echsen wie ich gebraucht hätte, um diesen Vielfraß zu ernähren, konnte ich nicht auftreiben. So war ich froh das Pärchen an einen Zoo verkaufen zu können.
Mit Nachzuchten habe ich keine Erfahrung, vielleicht lassen die sich ja an Mäuse gewöhnen, man sollte sich auf jeden Fall, vor einer Anschaffung, in einem Verein oder Internetforum mit Leuten zusammen tun, die solche Tiere pflegen.
Importiere Tiere sollte man auf keinen Fall kaufen, nicht nur wegen der Eingewöhnung, sondern weil einige Vorkommen so stark bedroht sind, dass man, besonders im Süden Nebraskas, schon fast vom Aussterben reden kann.